Warum gibt es einen Lernmittelfonds?

Seit 2004 findet im Land Berlin keine zentrale Zulassung von Schulbüchern mehr statt. Jede Schule kann selbst entscheiden, welche Bücher, Hefte, Lektüren oder sonstige Arbeitsmittel Sie im Unterricht einsetzt. Diese Auswahl trifft die jeweilige Fachkonferenz (Beratungs- und Beschlussgremium für ein bestimmtes Fach) unter Berücksichtigung

  • der Grundsätze, die von der Gesamtkonferenz der Lehrkräfte beschlossen werden,
  • der an der Schule zur Verfügung stehenden Gelder (Haushaltsmittel und von den Eltern zu erbringender Eigenanteil),
  • der Beschlüsse der Schulkonferenz zur Verteilung der Haushaltsmittel.

Alle Schulen haben bei der Auswahl ihrer Lernmittel die Grundsätze der Wirtschaftlichkeit, Sparsamkeit, Zweckmäßigkeit und des sinnvollen Einsatzes im Unterricht sowie die von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft festgelegten Mindeststandards zu beachten. Bevor neue Lernmittel beschafft werden, muss die Schule eine Inventur durchführen und den Erneuerungs- und Ergänzungsbedarf mit den zu erwartenden Schülerzahlen abgleichen. Lernmittel sind Unterrichtsmittel, die überwiegend individuell und eigenverantwortlich von den Schülerinnen und Schülern im Unterricht verwendet werden. Darüber hinaus kommen Lernmittel bei der häuslichen Vor- und Nachbereitung des Unterrichts zum Einsatz.

Zu den Lernmitteln gehören

  • Schulbücher, Atlanten, Wörterbücher
  • ergänzende Druckschriften (beispielsweise Lektüren, Arbeitshefte und Notenblätter) sowie
  • andere Unterrichtsmedien und Arbeitsmittel (beispielsweise Lernkarteien und digitale Datenträger mit Lern- oder Unterrichtssoftware, die Schulbücher ergänzen oder ersetzen).

Fragen zum Lernmittelfonds?

Wie funktioniert der Lernmittelfonds?
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Sollten Sie noch weitere Fragen haben können Sie uns gerne dazu eine Anfrage über das Kontaktformular oder eine Mail an folgende Adresse senden: lmf@www.fv-teg.de. Wir setzen uns gern mit Ihnen in Verbindung.